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Ikigai der japanische Weg zum Sinn des Lebens

IKIGAI – Den Sinn des Lebens finden in 7 Schritten

Wie Du mit der japanischen Methode namens IKIGAI in 7 Schritten Deinen Sinn im Leben findest erfährst Du in diesem Beitrag.

Ikigai - Die japanische Methode den Sinn im Leben zu finden

Du hast Dich sicher schon einmal gefragt, warum Du heute aufgestanden bist? Die Antwort: “Mein Wecker hat geklingelt” gilt hier nur oberflächlich. In der japanischen Philosophie findet man die Antwort auf die Frage “Wofür du morgens aufstehst” im Ikigai. Das finden Deines Ikigai - den Sinn im Leben - ist wahrscheinlich das Geheimnis für ein langes, glückliches und gesundes Leben wie die Ohsaki-Studie zeigt.

Was bedeutet Ikigai?

Der Begriff “Ikigai” ist eine Kombination aus den japanischen Wörtern “iki”, was Leben heißt und “gai”, was “Sinn” oder “Wert” bedeutet.

Ikigai (jap. 生き甲斐 Lebenssinn) ist frei übersetzt „das, wofür es sich zu leben lohnt“, oder auch “wofür es sich lohnt, morgens aufzustehen“.

In Japan werden oft folgende Bereiche für ein glückliches und sinnerfülltes Leben betrachtet:
Natur-Garten, Familie-Kinder, Kunst-Malerei, Erde-Reisen, Lieblingssport-Bewegung, Musik-ein Instrument spielen, Partnerschaft-Vertrautheit
Ikigai ist das Gefühl, all diese Bereiche mit Lebensfreude erreicht zu haben.

Was macht Dein Leben so wertvoll?

Was macht das Leben für Dich lebenswert?

Was ist Deine Lebensaufgabe? 

Wie kannst Du Dein volles Potenzial entfalten und dieses leben?

Die Entscheidungsgrundlage für Deinen Weg

Vielleicht bist als Kind auch gefragt worden, was Du einmal werden willst, wenn Du erwachsen bist. Schon während der Schulausbildung treffen wir Entscheidungen, die diese Frage beeinflusst. Oft gehen wir dabei Kompromisse ein und entscheiden uns für einen Bereich und gegen einen anderen Bereich.

Stelle Dir vor Du bist gerade mit der Schulausbildung fertig geworden, welchen Weg würdest Du einschlagen?

Du machst nur das, was Dir richtig Spaß macht. Beispielsweise “3 stundenlang shoppen” oder “in der Sonne liegen…” - ja und die restliche Zeit? Welche Tätigkeiten machst Du sonst noch gerne?
Du entscheidest Dich für einen Handwerksberuf.

Du machst das, wo Du richtig gut bist. Vielleicht machst Du es nicht immer gerne aber weil Du darin richtig gut bist, fällt es Dir auch nicht schwer es zu tun.
In welchen Bereichen bist Du besonders gut?
SportlerInnen und MusikerInnen würde ich hier einordnen allerdings bestimmt auch andere.

Oder sollst Du das machen, was Dir viel Geld bringt? Oft will Dein Umfeld, dass Du eine Ausbildung machst, die Dir gute Chancen in der Zukunft bringt.
Arzt oder Ärztin, Krankenschwester, Anwältin und InvestmentbankerIn.

Du machst das, was die Welt braucht. Du hilfst anderen Menschen, Du kümmerst Dich um die Tiere oder setzt Dich ein für die Naturerhaltung und Artenvielfalt.

Was braucht die Welt von Dir?

Welchen Weg hast Du eingeschlagen?

Dein Ikigai findest Du, indem Du Gemeinsamkeiten all dieser vier Bereiche für Dich findest.

Finde Dein Warum, den Sinn des Lebens mit IKIGAI in 7 Schritten

Dein Ikigai finden mit folgenden 7 Schritten

Wie Du Dein Ikigai mit einfachen Fragen entdecken kannst und Deinen Sinn des Lebens erkennst. 

Nimm Dir einen Stift und Papier und gehe in Ruhe die Frage für Frage durch. Du gehörst zu den besonderen Menschen, die sich die Zeit nehmen vielleicht für die wesentlichsten Fragen die Du Dir stellen kannst!

Wichtig ist, dass Du einfach aufschreibst, was Dir in den Sinn kommt und dabei darauf achtest, wie beim Brainstorming offen zu sein und Bewertungen beiseite lässt.

Folgende vier Grundfragen bilden die Basis

Das, was Du liebst, was Du gerne tust.

Das, worin Du richtig gut bist.

Das, womit Du Geld verdienst.

Das, was die Welt von Dir braucht.

Schritt #1: Was Du liebst

Das, was Du liebst, was Du gerne tust.

Was begeistert Dich?

Was kannst Du unendlich lange tun, ohne müde zu werden?

Was machst Du am liebsten in Deiner Freizeit?

Womit kannst Du Dich stundenlang beschäftigen?

Bei welcher Tätigkeit kommst Du in den Flow-Zustand?

Was würdest Du am liebsten als nächstes tun?

Schritt #2: Was Du gut kannst

Das, worin Du richtig gut bist.

Wofür wirst Du bewundert?

Was hast Du schon sehr oft gemacht?

Was hast Du aus Ausbildungen, Seminare, Bücher gelernt?

Was fällt Dir leicht?

Welches Problem löst Du locker, während es für andere eine Herausforderung ist.

Welche Fähigkeiten hast Du sonst noch?

Schritt #3: Wofür Du bezahlt wirst

Das, womit Du Geld verdienst.

Angestellt: Du wirst bezahlt für Deine Arbeitszeit.

Selbständiger: Du wirst bezahlt für Deine Leistung (Werkvertrag/ Rechnung) 

Manager: Du wirst für funktionierende Prozesse und Projekte bezahlt.

Unternehmer: Du wirst bezahlt für die Kundenbedürfnisse, die DU löst.

Investor: Du wirst für Deine Entscheidungen bezahlt.

Mit welchen Angeboten hilfst Du jemanden anderen, der dafür bereit ist Geld zu bezahlen?

Welchen Mehrwert, welchen Nutzen und Vorteil hat jemand, von Deinen Dienstleistungen und Produkten?

Schritt #4: Was die Welt von Dir braucht

Das, was die Welt von Dir braucht.

Welche Werte sind Dir wichtig für die Zukunft der Erde?

Welchen Beitrag willst Du für die Welt leisten?

Was wird von Dir fehlen, wenn Du einmal nicht da bist?

Was erfüllt Dich besonders, wenn Du etwas für andere machst?

Was willst Du sinnvolles beitragen oder hinterlassen?

Das, was die Welt von Dir braucht.

Welche Werte sind Dir wichtig für die Zukunft der Erde?

Welchen Beitrag willst Du für die Welt leisten?

Was wird von Dir fehlen, wenn Du einmal nicht da bist?

Was erfüllt Dich besonders, wenn Du etwas für andere machst?

Was willst Du sinnvolles beitragen oder hinterlassen?

Schritt #5: Entdecke Überschneidungen

Du hast jetzt zu jedem der vier Bereiche ein lange Liste an Stichworten aufgeschrieben. Nun schaue Dir jeweils immer zwei Bereiche an und finde die Schnittmenge und weitere Kombinationsmöglichkeiten.

Deine Leidenschaft (Passion): Was Du liebst und worin Du gut bist

Deine Leidenschaft ist all das, was Du gut kannst und Du auch gerne machst. Oft ist das, was Du gut kannst auch etwas, was Dir Freude bereitet. 

Nimm Deine zwei Listen mit Stichworten aus den Bereichen “was Du liebst” und “worin Du gut bist” und finde die Gemeinsamkeiten. Wenn Dir zusätzliche Ideen kommen, so nimm diese in Deine Liste auf.

Du hast sicher schon einmal den den Satz gehört: “Folge Deiner Leidenschaft”. Wie Du gerade erkennst, geht die japanische Suche nach dem Sinn des Lebens noch weiter. Schauen wir uns weitere Kombinationen an.

Dein Beruf (Profession): Womit Du Dein Geld verdienst und worin Du gut bist

Dein Beruf ist die Schnittmenge aus dem was Du gut kannst und dem womit Du Dein Geld verdienst. Oft haben wir eine Ausbildung in einem speziellen Bereich gemacht und sind dann in der Praxis immer besser geworden und bekommen dafür dann Geld. 

Nimm Deine Liste mit dem Titel “worin Du gut bist” und mache ein kleines Brainstorming über die Möglichkeiten, wie Du dafür bezahlt werden kannst.

Ein Tipp: Brainstorme mit einem Online Marketer und lasse Dich von den neuen Möglichkeiten des Internets inspirieren.

Deine Berufung (Vocation): Was die Welt von Dir braucht und womit Du Dein Geld verdienst

Du wirst bezahlt für das was die Welt von Dir braucht.

Was gibst Du der Welt? Welchen Nutzen und Vorteil hat jemand, von Deinen Tätigkeiten? Welche Lösungen hast Du für andere Probleme? Welchen Wert kannst Du für andere erschaffen?

Nimm Dir Zeit und für diese Fragen und ergänze Deine Listen.

Deine Aufgabe (Mission): Was Du liebst und was die Welt von Dir braucht

Wenn Du das machst, was Du liebst und das was die Welt braucht, dann erfüllst Du eine Mission.

Wem oder wo würdest Du ganz besonders fehlen? Was ist Dein Auftrag in Deinem Leben? In welchen Bereichen bringst Du Liebe in die Welt?

Du erkennst jetzt bereits, dass alle vier Bereiche zusammenspielen müssen, um ein erfülltes Leben führen zu können. Die Kunst ist es diese Mitte - das Ikigai - zu finden. Doch bevor wir alle Bereiche als gesamtes Bild betrachten, schauen wir uns im nächsten Schritt  immer jeweils drei Bereiche und ihre Schnittmengen an.

Schritt #6: Wenn ein Bereich vernachlässigt wird

In diesem Schritt findest Du die Gemeinsamkeiten/ Überschneidungen von jeweils 3 Bereichen.

Wenn im Bereich “was die Welt braucht” wenig geschieht…

Viele haben einen Job, der ein bequemes Leben ermöglicht oder mit dem sie einigermaßen zufrieden sind, jedoch etwas das Gefühl der Nutzlosigkeit oder Sinnlosigkeit spüren.

Wenn Bereich “wofür Du bezahlt wirst” vernachlässigt wird…

Einige Menschen leben ein sehr engagiertes Leben und spüren Freude und Erfüllung, haben aber immer wieder kein Geld. Durch diesen Geldmangel können diese Menschen oft ihr volles Potenzial und ihre wirkliche Veränderungskraft nicht voll entfalten.

Wenn Deine Stärken nicht zum Einsatz kommen…

Menschen die immer nur Dinge machen, die für sie neu sind oder die sie nicht gut können befinden sich oft in einer gewissen Unsicherheit. Die eigenen Kompetenzen und Stärken werden vernachlässigt.

Wenn Du überwiegend Dinge tust, die Dir keine Freude bereiten…

Zunächst sieht das komfortabel aus, doch Du brauchst ein starkes Commitment, oft durch äußerliche Anreize und Belohnungen, damit Du morgens aus dem Bett steigst. Innerlich hast Du aber das Gefühl der Leere.

Schritt #7: Dein IKIGAI - den Sweet-Spot finden

Dein Ikigai finden bedeutet, dass Du alle vier Elemente und Grundbedürfnisse im ausgewogenen Verhältnis zueinander lebst. Das ist die Basis für ein sinnerfülltes und glückliches Leben.

Du hast nur in allen vier Bereichen eine lange Liste an Stichwörtern, nun versuchst Du soviele wie möglich zu kombinieren. Dabei wirst Du vielleicht weitere Ressourcen entdecken. Vielleicht konntest Du in diesen 7 Schritten einige Ideen oder AHAs sammeln. Denke daran, dass das findes Deines Ikigai ein stetiger Prozess ist. 

So kannst Du Dich auch im Alltag fragen, in welchen Situationen Du bereits jetzt Dein Ikigai lebst.

Ikigai Alltags-Beispiele

Ikigai ist…

… wenn ich durch ein Gespräch inspiriert werde und der Andere auch etwas mit nach Hause nehmen kann.

… wenn mir meine Kinder mit offenen Armen entgegenlaufen und ich viel Zeit mit ihnen verbringen kann.

… Vorbild sein für jemanden anderen.

… Jemanden dabei helfen seine Träume zu erfüllen.

… das Gefühl wenn Du Danke sagen kannst.

… wenn ich neue Erlebnisse und Lernerfahrungen sammeln durfte und dabei einen weiteren Schritt nach vorne mache.

… glücklichsein.

Ikigai erforscht von Ken Mogi

Der japanische Wissenschaftler und Autor Ken Mogi beschreibt fünf Ikigai Kernthemen. 

Klein anfangen

Schritt für Schritt, aufmerksam, achtsam und präsent sein.

Loslassen lernen

Alte Muster bewusst werden. Lass Deinen Rucksack hinter Dir.

Harmonie und Nachhaltigkeit leben

Respekt vor dem Planeten, der Natur und den Tieren leben.

Die Freude an kleinen Dingen entdecken

Glück und Freude aus innen heraus entfalten.

Im Hier und Jetzt sein

Verbunden mit allem im Hier und Jetzt präsent sein.

Fazit: Mit der IKIGAI Methode den Sinn des Lebens erkennen

Die Frage nach einem sinnerfüllten und glücklichen Leben muss man ganzheitlich betrachten. Dazu werden vier Bereiche als Ausgangsbasis betrachtet. Zum Ikigai findet man, indem diese vier Bereiche kombiniert und dadurch das volle Potenzial entfalten kann. Die vier Bereiche entstehen aus den Fragen:

Was Du liebst,

Was Du gut kannst,

Wofür Du bezahlt wirst und

Was die Welt von Dir braucht.

Fangen wir an bei den Dingen, die uns am Herzen liegen. Welche Tätigkeiten machen wir mit voller Freude? Für wen machen wir einen Unterschied, weil wir hier sind? Womit fühlen wir uns verbunden? Was hinterlassen wir auf diesem Planeten?


Was ist Dein nächster Schritt?

Lass mich in den Kommentaren wissen, ob Dir dieser Beitrag inspiriert hat.

Ich wünsche Dir eine sinnerfüllte Zeit,

Dein Emanuel

Ikigai die japanische Methode den Sinn des Lebens zu finden mit Anleitung von Emanuel Hacker
Anleitung, um Gewohnheiten ganz einfach zu ändern in 7 Schritten mit Beispiel

Gewohnheiten ganz einfach ändern in 7 Schritten

Wer hat nicht schon einmal den Wunsch gehabt eine Gewohnheit zu ändern? Vielleicht hast du schon einmal versucht zum Rauchen aufzuhören oder wolltest eine neue Gewohnheit in deinen Leben integrieren? Vielleicht regelmäßig Sport machen oder regelmäßig ein Buch lesen?

Ich glaube wir haben die falsche Herangehensweise, wenn es darum geht Gewohnheiten zu ändern. Daher will ich Dir meine Erfahrungen und Strategien im folgenden Artikel zeigen. Zum Schluss wirst Du erfahren, warum Veränderung nur mit Leichtigkeit möglich ist.

Gewohnheit oder bewusste Entscheidungen?

Unser Gehirn will es sich einfach machen und versucht ständig Verhalten zu automatisieren. Denn das Gehirn will Energie sparen und macht aus regelmäßigen Abläufen Gewohnheiten. Das bedeutet, wenn wir eine Sache oft genug wiederholen, dann lernt unser Gehirn. "Es funktioniert ohne dass sich das Gehirn anstrengen muss."

Bewusste Entscheidungen benötigen Energie. Besonders dann, wenn wir etwas ganz neues machen wollen. Der erste Schritt oder der Beginn einer neuen Aufgabe fällt uns oft schwer. Wenn wir einmal in "Bewegung" sind, ist das weitermachen wesentlich leichter.

Warum tun sich viele Menschen so schwer neue Gewohnheiten in ihren Alltag umzusetzen?

Kennst du das auch, immer wenn das Jahr zu Ende geht überlegen wir uns, welche neuen Vorsätze wir uns für das nächste Jahr vornehmen sollen. Irgendwie haben wir im Hinterkopf, dass wir uns gar keine Vorsätze machen brauchen, denn wir werden sie sowieso nicht umsetzen. Woran könnte das liegen?

Zuviel auf einmal - wir überfordern uns

Wir nehmen uns viel zu viel auf einmal vor und überfordern uns bevor wir angefangen haben. Wie sind in dem Augenblick, wo wir uns Gedanken über neue Gewohnheiten machen und was wir alles verändern wollen extrem euphorisch. Wir sind sehr motiviert, doch Anfangen wollen wir nicht heute sondern morgen dann...

Wir starten nicht oder verschieben den Start nach hinten

Aus heute Abend wird morgen, aus morgen wird übermorgen, nächste Woche... Die neue Gewohnheit passt irgendwie nie in unseren Alltag immer wieder kommt etwas dazwischen. Wir sind eigentlich schon bereit anzufangen, denn wir wissen was wir ändern wollen und haben vielleicht schon einen Plan, wie wir das machen werden und trotzdem starten wir nicht.

Wir wollen perfekt starten

Oft wollen wir von Beginn an die perfekte Gewohnheit umsetzen. Wir wollen von 20 auf 0 Zigaretten, sofort! Wir wollen gleich eine Stunde Sport täglich machen. Wir sollen Gewicht verlieren und beginnen gleich komplett auf alles zu verzichten. Doch das hält nicht lange...

Im schlimmsten Fall fangen wir an zu zweifeln

Wenn wir schon so viel Energie aufgebracht haben, endlich etwas verändern zu wollen und dann schon erste Schritte gegangen sind, dann wollen wir natürlich auch dafür belohnt werden. Doch belohnen tun wir uns oft mit den alten Mustern, mit der alten Gewohnheit. Und wenn dieser Prozess dann sich wiederholt, wird er selber zur Gewohnheit. Wir erkennen, dass wir es sooft versucht haben, aber nie richtig schaffen und so fangen wir an zu zweifeln. Wir können uns nicht mehr einreden, dass wir es schaffen können und glauben wir selber sind daran Schuld.

Gewohnheiten ganz einfach ändern in 7 Schritten

Gewohnheiten ganz einfach ändern in 7 Schritten

Wie Du in 7 ganz einfachen Schritten Deine Gewohnheiten ändern kannst erfährst Du im folgenden Teil. Veränderung beginnt von innen nach außen. Daher fange bei Dir selber an.

Schritt # 1: Du brauchst eine starke Vision

Du brauchst eine Vision, einen Fixstern, der dir die zukünftige Richtung zeigt. 

Auf dem Weg der Veränderung, werden Dir viele alte Muster und Gelegenheiten begegnen, die dich wieder zurück ziehen wollen. Es werden Hindernisse auftauchen, Ablenkungen können deine Aufmerksamkeit auf sich ziehen, Deine Umgebung könnte es Dir schwer machen, Du wirst mit all möglichen Fragen konfrontiert und geprüft, ob Du Dir wirklich sicher bist. Du wirst Feedback bekommen, welches Dich eventuell zweifeln lässt, ob du am richtigen Weg bist.

Schritt # 2: Mache die Vision lebendig und spüre die Freude

Sicher hast Du schon einmal von einem Vision Board gehört. Ein Vision Board oder auch Zielcollage genannt ist eine Sammlung von Bildern, Farben, Texten und Zitaten. Du kannst Dir Dein Vision Board auch innerlich vorstellen!

Damit die Vision Deine eigene Vision wird musst Du die Hauptrolle darin spielen!

Frage Dich: "Wer will ich SEIN?" "Welche Fähigkeiten, Gewohnheiten, Verhaltensmuster etc. brauche ich in der Hauptrolle meiner Vision?"

Stelle dir deine Vision visuell vor, wie ein Drehbuch, beschreibe die Umgebung, was Du sehen kannst, was du hören kannst, welche Düfte Du riechst. Mache dieses Bild lebendig zu einer Szene, bewege Dich in dieser Situation und spüre, wie die Atmosphäre, nimm die Stimmung war. Wie fühlst Du Dich in Deiner Vision?

"Mit Deinen Gefühlen bringst Du Deine Vision zum Leuchten, sodass der Weg dorthin klar sichtbar wird." Emanuel Hacker

Schritt # 3: Was ist der einfachste Schritt, den Du täglich gehen kannst?

Du hast bereits ein Bild, eine Vorstellung von der "Wunschgewohnheit", dem "Wunschverhalten" einer Fähigkeit, die du erwerben willst. Doch jetzt geht es darum zunächst Dir selber zu zeigen,  dass Du regelmäßig etwas für Dein Ziel tun kannst. 

Was wäre ein nächster Schritt, den Dir ein Mentor empfehlen würde? Stelle Dir einen Mentor vor, von dem du überzeugt bist, dass er dir helfen könnte. Nimm diesen Tipp und mache einen noch kleineren Schritt, welcher sich noch einfacher anfühlt! Und jetzt gehst diesen Schritt ganz einfach! Vielleicht ist Dein Schritt noch zu groß, dann mache ihn kleiner. Was wäre die kleinstmögliche Bewegung, die Du jeden Tag gehen kannst?

Schritt # 4: Etabliere eine Regelmäßigkeit, die keine Anstrengung bedarf

Wenn uns etwas keine Anstrengung bereitet und wir auf der anderen Seite durch unsere Vision hoch motiviert sind, dann besteht eine sehr gute Chance, dass wir es wiederholen. Und genau diese Wiederholung braucht es, damit etwas zu einer Gewohnheit wird.

Wenn Du gestartet bist, dann ist es leichter weiter zu machen. Oft hört man von Läufern, die kurz vor dem Ziel stehen, dass Du auf keinen Fall stehen bleiben sollst, um Pause zu machen, denn es ist einfacher weiter zu laufen als nach der kurzen Pause wieder zu beginnen.

Deine Aufgabe ist es Dir zu zeigen, dass Du regelmäßig dran bleibst. Die Entwicklung bzw. die Verbesserung der Gewohnheit oder Fähigkeit kommt danach!

Schritt # 5: Stärke Deine Identität

Mit Deiner Vision-Szene wachst Du täglich auf und gehst einen ganz einfachen Schritt und machst Dir dabei Deine noch so kleinen Erfolgserlebnisse bewusst. Diese kleinen Highlights des Tages stärken Dein Selbst-bewusst-sein in Deiner Hauptrolle. Damit bestätigst Du Dir täglich, dass Du diese Rolle bereits bist.

Exkurs: Affirmationen ohne erlebte Erfahrung sind nicht so wirkungsvoll und können Dich sogar schwächen, wenn Du sie nicht mit Deinen Glaubenssystem bestätigen kannst.

Schritt # 6: Verbessere den Prozess

Wenn Du Dir bewiesen hast, dass Du regelmäßig einen kleinen Schritt gehen kannst, dann verbessere den Prozess. Obwohl wir nach besseren Ergebnissen streben, fokussieren wir uns zuwenig auf den Prozess! Im Wettkampf haben alle das gleiche Ziel, jeder will gewinnen doch der Unterschied zwischen Siegern und Verlierern zeigt sich bereits im "Trainingsprozess".

Performance zeigen - die PS auf die Straße bringen - bedeutet in den FLOW Zustand zu kommen.

Schritt # 7: Fordere Dich heraus und sei stolz darauf

Mit Begeisterung kommst Du wesentlich schneller zu Bestleistungen. Deine "neue" Fähigkeit machst Du bereits so regelmäßig, dass Du eine neue Gewohnheit installiert hast. Du darfst mächtig stolz auf Dich sein und spätestens jetzt der Welt da draußen von Deiner Erfahrung erzählen. 

Solange Du die spielerische Neugier und Freude nicht verlierst, darfst Du Dich jetzt so richtig herausfordern. Solche Herausforderungen können wiederum zu einer neuen Gewohnheit werden.

Eines Tages wirst Du feststellen, das Du wirklich in dieser Visions-Szene die Hauptrolle spielst! Manchmal brauchen wir dazu die Bestätigung von Außen, von jemanden, dem wir einen höheren Status geben. 

Fazit: Gewohnheiten ändern und #ganzeinfachmachen

Veränderung darf sich nicht anstrengend anfühlen, sonst fallen wir gleich wieder in gewohnte, bequeme Muster zurück. Alles beginnt mit einem Gedanken, einer Idee, einer Erkenntnis, die wir zu einer starken Vision - einem leuchtenden Fixstern vergrößern müssen. Dann fühlen wir und hinein in unsere Hauptrolle, bestätigen unsere Identität mit kleinen Erfolgserlebnissen, sodass wir sagen können: "Ich bin... Musiker, Sportler, Nichtraucher, Verkäufer". Im nächsten Schritt verbessern wir den Prozess und fordern uns heraus.

Schreibe gerne hier ein Kommentar und teile Deine Erfahrungen.

#ganzeinfachmachen

Dein Emanuel

Folge mir auf Instagram und abonniere den Hashtag #ganzeinfachmachen

vision board erstellen in 5 Schritten

In 5 Schritten Dein Traum Vision Board gestalten

Die Visualisierung Deiner Visionen, Träume und Ziele ist eines der wirkungsvollsten Methoden, um Klarheit über Deine Herzenswünsche zu bekommen. Dafür kannst Du Dir ein Vision Board (Dream Board) oder auch Zielcollage erstellen. Wie Du Schritt für Schritt Dein Traum Vision Board erstellst und mit welchen 5 Tipps und Tricks Du Deine Ziele schneller und leichter erreichst.

Was ist ein Vision Board?

Ein Vision Board ist eine Sammlung von Bildern und Zitaten, welche Deine persönlichen Ziele und Träume beschreiben. Im Deutschen wird auch häufig der Begriff Zielcollage verwendet.

Vision Board und Mood Board

Neben dem Vision Board gibt es auch noch das sogenannte Mood Board. Ein Moodboard ist sehr ähnlich, jedoch stärker auf Farben, Schriften und Design ausgelegt. Es soll eine bestimmte Stimmung ausgedrückt werden - ein Gefühl. Besonders im Branding und für die Markenwahrnehmung eignet sich das Erstellen eines Moodboards. Mit einem Moodboard kannst Du Deine Vision als UnternehmerIn aber auch Deine Unternehmenskultur und Deine Marke visuell darstellen und damit klarer Deine Werte und Botschaften kommunizieren.

Warum Du ein Vision Board erstellen solltest

Ein Vision Board ist eine tolle Unterstützung und Basis, um Deine Visionen, Träume und Ziele zu visualisieren. Doch zunächst einmal geht es eher um den Prozess, dass Du Dich mit Deiner Zukunft und Deinen Herzenswünschen und Träumen auseinandersetzt. Die Frage nach der eigenen Lebensaufgabe - Deinem Warum - Deinem Lebenssinn ist eine der wichtigsten jedoch auch schwierigsten Fragen.
Doch warum ein Vision Board so wirkungsvoll sein kann zeigen zahlreiche Studien über den positiven Einfluss der Visualisierung. So konnte beispielsweise in einer Studie gezeigt werden, dass Sportler, die über 12 Wochen lang täglich 15 Minuten mental ihren Arm trainierten 13,5% Kraftzuwachs hatten, während die anderen die den Arm physisch trainiert hatten einen Kraftzuwachs von 35% erzielten. Das bedeutet alleine mit mentalem Training erzielst Du bereits mehr als ⅓ des Ergebnisses!

Ist ein Vision Board wirklich das Zauberwerkzeug?

Ein Vision Board soll Dich unterstützen Du brauchst aber genau genommen keines. Es geht nicht um das Board, sondern darum dass Du Dir ein Bild von Deiner Zukunft machst und dazu ist es sogar noch wirkungsvoller, wenn Du Deine Vision Dir innerlich vorstellen und spüren kannst.
Doch auf der anderen Seite zeigen viele wissenschaftlichen Studien, dass Menschen, die ihre Ziele aufschreiben wesentlich wahrscheinlicher diese auch erreichen.
Die rechte Gehirnhälfte ist überwiegend aktive, wenn Du Dir Deine Vision visualisierst. Durch das Aufschreiben und Strukturieren Deiner Ziele aktivierst Du gleichzeitig Deine linke Gehirnhälfte und indem beide zusammen “arbeiten” nutzt Du Dein volles Potenzial.

Lasse Dich täglich daran erinnern, was Dir im Leben wichtig ist

In Deinem Alltag warten überall Dinge, die Deine Aufmerksamkeit haben wollen. Es lauern überall Ablenkungen, wie wäre es, wenn Du bewusst Deine Umgebung gestaltest, mit Dingen, die Dich immer wieder daran erinnern, warum Du eigentlich heute aufgestanden bist. Du kannst beispielsweise Deinen Smartphone-Hintergrund oder Deinen Laptop Hintergrund selber gestalten, anstatt mit fremden Eindrücken abgelenkt zu werden.

Doch ohne Aktivitäten bleibt ein Vision Board ein Wunsch Board

Ein Vision Board zu erstellen ist erst ein Schritt für mehr Klarheit in Deinem Leben. Indem Du Dich traust Deine Wünsche und Träume zu visualisieren hast Du bessere Voraussetzungen, um dann ohne viel “nachzudenken” ins Tun zu kommen. Wesentlich dabei ist, dass Du mit diesem wunderbaren Gefühl, Deine Vision bereits erreicht zu haben täglich keine Schritte gehst, die Dir Freude bereiten.

Ein gemeinsames Familien oder Team Vision Board erstellen

Zu einer gelungen Beziehung sind gemeinsame Visionen und gemeinsame Träume sehr wertvoll. Daher kannst Du gemeinsam mit Deinem Partner oder Partnerin oder mit Deiner Familie ein gemeinsames Vision Board zu erstellen.
In kleinen Gruppen, Teams und Unternehmen ist ein Vision Board nicht wegzudenken, denn wenn die Richtung, der sogenannte Fixstern klar ist, dann wird der Weg dorthin auch sichtbar und Du verlierst nie das Ziel aus den Augen.

Wie Du in 5 Schritten Dein Traum Vision Board erstellst

Deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt! Dein Vision Board soll zu Deinen Träumen und persönlichen Werten passen. Lasse Deine Kreativität frei spielen und erstelle Dein persönliches Vision Board in 5 Schritten.

Schritt #1: Vorbereitungen für Dein Vision Board

Je mehr Klarheit Du bereits darüber hast, was Du in den nächsten Jahren oder Monaten erreichen willst, desto leichter wird es Dir fallen gleich loszulegen mit Deinem Vision Board.
Erlaube Dir groß zu Träumen, lass Dich nicht vom Verstand einschränken, wenn er sich wieder einmal meldet mit “...wie soll das möglich sein?” oder “Das traue ich mir nicht zu…” 

Schritt #2: Bildern suchen und malen

Beginne einfach mal drauf los Deine Wünsche und Träume auf ein Blatt Papier zu schreiben. Dann sortiere diese und vielleicht erkennst Du bestimmte Muster und Gemeinsamkeiten.
Suche Dir passende Bilder, ich bevorzuge persönliche Bilder und Stimmungen, die mich an besondere Ereignisse erinnern. Diese kombiniere ich gerne mit Fotos und Grafiken aus dem Internet. Besonders wirksam ist es, wenn Du Bilder selber malst, denn so verbindest Du Deine Vision mit Deinem kreativen schöpferischen Fähigkeiten.

Schritt #3: Zitate, Werte und Affirmationen sammeln

Wenn Du willst kannst Du auch Texte auf Dein Vision Board posten. Beispielsweise kannst Du Deine wichtigsten Werte als Text, Zitate oder als Stimmungsbilder sichtbar machen. Auch Affirmationen können das Board wunderbar bereichern. Du kannst diese am Laptop erstellen und ausdrucken oder selber malen und schreiben.

Schritt #4: Dein Vision Board gestalten

Nun beginne Dein Vision Board zu gestalten, indem Du die Bilder und Texte auf das Board legst und anpinnst.
Deine Ziele und Visionen werden sich immer wieder etwas verändern das bedeutet Dein Vision Board wird eines Tages für Dich “alt” aussehen und vielleicht gar nicht mehr zu Dir passen. Daher empfehle ich eine Pinnwand, die Du jederzeit verändern und anpassen kannst. 

Schritt #5: Dein Vision Board soll Dich täglich erinnern

Ein Vision Board bringt Dir wenig, wenn Du es nie siehst! Meine erste Zielcollage erstellte ich in einem Buchkalender. Sie war praktisch kaum sichtbar und ich verwendete diesen Kalender viel zu selten.
Ideal ist es, wenn Du Dein Vision Board hinter Deinem Schreibtisch aufhängst, denn so wirst Du beim arbeiten am Computer immer wieder erinnert.

Die besten Tipps & Tricks für Dein Vision Board

Tipp #1:

Eigene Bilder oder Du in Deinem Traumbild wirken wesentlich besser als fremde Personen auf deinem Vision Board. Du kannst natürlich auch Mentoren und Vorbilder verwenden, jedoch versuche die Szene mit den Augen dieser Menschen zu betrachten.

Tipp #2:

Emotionale Bilder und Stimmungen prägen uns stärker als abstrakte unbegreifliche Buchstaben. Es geht um eine Gefühls- und Bildersprache in Deinem Vision Board.

Tipp #3:

Nicht nur Bilder vom gewünschten Ergebnis aussuchen, sondern vor allem für sehr große Ziele sind Bilder auf dem Weg zum Ziel sehr hilfreich. Dadurch stärkst Du Deinen Glauben und Deine Zuversicht das große Ziel durch diese handlungsorientierten Bilder zu erreichen.

Tipp #4:

Welche wesentlichen Gewohnheiten und Prozesse führen zu diesen Träumen und Zielen? Dein Vision Board soll nicht nur dein gewünschtes Ergebnis darstellen, sondern auch die Schlüsselaktivitäten dorthin.

Tipp #5:

Schreibe Texte und Zitate auf, die Dir bei der Umsetzung helfen und Dein Warum bezüglich dieses Vision Boards bestätigen.

Damit Deine Vision zur Realität wird…

Visualisiere täglich zwei mal Deine Vision, denn wenn Du Dir innerlich Deine Ziele und Träume vorstellen kannst, dann werden diese auch real werden. Grenzen und Beschränkungen gibt es nur in unserem Kopf! Unser Verstand und Bewusstsein machen es uns nicht leicht, denn sie werden immer versuchen Gründe zu finden Dich abzubringen von Deinen Herzenswünschen.

Was hält Dich ab zu Starten?

Ist das Ziel zu groß? Siehst Du Dich voll überfordert? Stehst Du vor einer großen Herausforderung oder vor einem großen Berg an Aufgaben? Wird Deine To-Do-Liste immer länger?
Wir wollen oft alles auf einmal. Klar solltest Du Ziele in allen Lebensbereichen haben. Doch das bedeutet nicht, dass Du alle innerhalb kürzester Zeit erreichen musst. Es geht darum eine Gewohnheit des “los-zu-legen”, “zu beginnen”, “ganz einfach zu starten” zu etablieren. Es geht vielmehr darum eine Sache regelmäßig zu wiederholen als perfekt starten zu wollen. Durch das Tun wirst Du automatisch immer besser werden.

Visualisiere Dein Vision Board morgens und abends

Eines der besten Methoden, ist das visualisieren Deines Vision Boards. Dabei nimmst Du Dir einen ganz bestimmten Bereich Deines Vision Boards und malst Dir innerlich Dein Bild noch größer und fantasiereicher. Du trainierst nicht nur Deine Vorstellungskraft, sondern lebst bereits Deine Vision innerlich.
Der beste Zeitpunkt, um mit Deinem Unterbewusstsein in Kontakt zu kommen, ist der erste Augenblick, wenn Du morgens noch im Bett liegst und gerade aufwachst. In diesem Zustand ist Dein Gehirn in der richtigen Schwingung, sodass Deine Gedanken, Bilder und Gefühle noch mit dem Unterbewussten verbunden sind.
Auch abends, wenn Du bereits im Bett liegst und kurz vor dem Einschlafen bist, gibt es auch ein Zeitfenster, welches Du nutzen kannst, um mit Deinem Unterbewusstsein in Kontakt zu kommen.

Stelle Dir dabei Deine Vision, Träume und Ziele so lebendig wie möglich vor. Mache die Bilder lebendig zu Szenen, in denen Du die Hauptrolle spielst. Nimm die Stimmung dieser Szenen wahr, spüre wie Du Dich in dieser Situation fühlst. Wenn Du Deine Vision immer wieder visualisierst, dann werden diese Szenen immer klarer werden und Dir wird es immer leichter fallen diese Bilder Dir vorzustellen.

Jahres-, Quartals- und Monatsziele visualisieren mit einem Vision Board

Wie Du bereits weißt nutzt Du beide Gehirnhälften, indem Du die visuelle, kreative Seite aktivierst und gleichzeitig die logische, rationale, strukturelle Seite verbindest. Daher stelle Dir auch für kurzfristige Ziel und Aufgaben ein visuelles Bild oder eine emotionale Stimmung vor und schreibe Diese Ziele und Aufgaben auch auf.
Du kannst Dir auch einen visuellen Plan - eine Landkarte mit Wegbeschreibung zu Deinen Zielen skizzieren.

Fazit: Vision Board - Eine Möglichkeit Deine Visionen, Träume und Ziele zu visualisieren

Sich die eigenen Visionen, Träume und Ziele in Form eines Vision Board zu visualisieren ist sehr wirkungsvoll, wie einige wissenschaftliche Studien rund um dieses Thema gezeigt haben.
Daher nimm Dir ein paar Stunden Zeit, um Schritt für Schritt Dein Vision Board zu erstellen und dann hänge es an einen Ort, wo Du es täglich siehst. So dient es als Unterstützung und Erinnerung an Deine Träume und Ziele.
Wenn Du noch tiefer in dieses Thema einsteigen willst, dann habe ich noch mehr für Dich...

Lass doch gerne ein Kommentar hier und teile Deine Erfahrungen.

Alles Liebe,
Dein Emanuel


PS: Wenn Du bereit bist und es für Dich passt, dann schaue auch gerne in meinen VIP Bereich, wo Du noch mehr Tipps und Anleitungen für die Umsetzung findest.

Finde Dein Warum mit diesen 7 Fragen

Finde Dein Warum – 7 Fragen, wie Du herausfindest, was Du wirklich, wirklich willst

Die Frage nach deiner Lebensaufgabe und dem Sinn im Leben sollst du dir immer wieder stellen, denn durch mehr Klarheit wird alles einfacher. Doch herauszufinden, was du wirklich, wirklich willst - das eigene WARUM zu kennen - ist ein kontinuierlicher Prozess. In diesem Beitrag findest du 7 wichtige Fragen, wie du dein WARUM findest.

Kennst Du Deine Lebensaufgabe?

Wenn dir klar ist, warum du morgens aufstehst, was deine nächsten Schritte sind, damit du deine Lebensaufgabe erfüllst, dann wirst du glücklicher und zufriedener dein Leben leben. Die Frage nach der eigenen Lebensaufgabe ist noch viel größer als die Frage nach dem WARUM.
Die Frage nach deiner Lebensaufgabe kann nicht logisch, rational beantwortet werden, sondern ergibt sich vielmehr durch ein Hineinspüren in dein Herz. Denn eigentlich geht es um deine Herzensaufgabe.

Ohne eigenem "WARUM" gehst Du den Weg eines Anderen

Als 3 bis 4 Jährige Kinder haben wir sehr oft die Fragen nach dem WARUM gestellt. Wir ließe uns so die Welt erklären.
Als Jugendliche wurden wir gefragt, was wir einmal werden wollen. Dann machten wir eine Ausbildung und fingen dann an zu arbeiten. Doch dann erfahren wir die Realität und die anfängliche Begeisterung nimmt ab.
Wenn wir dann vergessen die Frage des WARUMs zu stellen, dann haben wir einen Job, der uns langfristig nicht glücklich macht.

“Wenn du immer nur die Entscheidungen und Aufgaben anderer erfüllen musst und so keine Zeit mehr hast dich einmal wieder selber zu fragen, was du wirklich, wirklich willst, dann bist du weit von deinem eigenen Weg abgekommen.”

Dein WARUM gibt Dir die Kraft, um wunderbare Dinge zu erschaffen

Ein starkes "WARUM" ist eine besondere Kraft, die du spüren kannst. Es ist die Kraft, warum du immer wieder aufstehst, wenn du einmal ausgerutscht bist. Du wirst gestärkt durch Höhen und Tiefen gehen und schlussendlich ein zufriedenes und glückliches Leben führen.

„Wer ein Warum hat, dem ist kein Wie zu schwer.“ Friedrich Nietzsche, deutscher Philosoph

Finde Dein Motiv und Deine Motivation, indem Du Dein WARUM kennst

Du kannst dich fragen, warum du etwas machst oder auch warum du etwas nicht machst. Im ersten Fall hast du ein Motiv - eine Hinzu-Motivation, während im zweiten Fall du etwas vermeidest, also weg-von etwas willst.
Sehr häufig fällt es uns leichter Gründe zu nennen, warum wir etwas nicht machen wollen (weg-von) als das wahre Motiv zu finden, warum wir etwas machen wollen. Dein Fokus muss auf dein Motiv ausgerichtet sein.

Daher darf dein Ziel beispielsweise nicht sein “mit dem Rauchen aufzuhören” (=weg-von) sondern eher “NichtraucherIn zu sein” oder noch besser “topfiter SportlerIn zu sein”. Um dahin zu kommen ist es notwendig sein WARUM zu kennen, denn das ist die Basis, auf der du motiviert starke Gewohnheit aufbaust, die dich zu deinen Zielen und Träumen führen.

“Dein WARUM muss so stark werden, dass du unaufhaltbar wirst!”

Stelle dir vor du läufst einen Marathon und bist auf den letzten 10 km. Jeder Marathonläufer wird an diesem Punkt “geprüft”, ob er wirklich, wirklich weiter rennen will! Du spürst deine Beine und es fühlt sich richtig anstrengend an, sodass du vielleicht kurz daran denkst aufzugeben. Genau in diesem Moment frage dich, warum du angefangen hast. Je stärker dein WARUM zu beginn war, desto leichter wird es dir fallen mit dieser emotionalen Energie weiter bis ins Ziel zu rennen.

Dein Fixstern - wie Du herausfindest, was Du wirklich willst

Dein Warum ist wie ein Fixstern, welcher dir eine Richtung vorgibt. Du musst den Weg nicht kennen. Dein Fixstern leuchtet so stark, dass du immer in die richtige Richtung navigierst. Dabei gilt es um zwei wesentliche Fragen zu beantworten:

Wo willst du hin?
Wer willst du sein?

Beide Fragen zusammen geben dir einen Sinn im Leben. Dadurch hast du mehr Klarheit und dein Weg wird sichtbar. Du spürst, was du wirklich, wirklich willst, indem du deinen eigenen Weg gehst.

Finde Dein WARUM mit diesen 7 Fragen

Mit den folgenden 7 Fragen kommst du deinem WARUM und deiner Bestimmung näher. Diese Fragen sind oft nicht so einfach zu beantworten, doch wenn du dir Zeit nimmst bekommst du mehr und mehr Klarheit darüber. Und denke daran, die wesentlichen Antworten findest du in dir, wenn du in dich hinein spürst.

1. Frage: Was hast Du als Kind wirklich gerne gemacht, das Du inzwischen nicht mehr machst?

Als Kinder sind wir neugierig, wollen viel erleben und entdecken. Dabei spielen wir und machen Dinge, die uns Spaß machen. Zeit und irgendwelche äußeren Verpflichtungen kennen wir nicht.

Was hast du als Kind voller Begeisterung erforscht?
Womit hast du stundenlang gespielt?
Welche Grundmotive kannst du aus deiner Vergangenheit erkennen?
Welche Schlüsselerlebnisse waren Weggabelungen und aufgrund welcher Motive hast du dich für den einen Weg entschieden?

Als Erwachsene neigen wir dazu sofort in alte Muster zu geraden und Ideen und Gedanken sofort bewerten zu wollen. Eine “innere Stimme” oder ein “innerer Kritiker” will uns sofort von dieser neuen Idee abhalten. Lasse dich nicht ablenken von solchen Sätzen, wie “damit kannst du kein Geld verdienen”, “das ist nicht möglich” oder “das kann man nicht den ganzen Tag machen.”

2. Frage: Was machst Du heute wirklich gerne?

Ist es nicht so, dass Aufgaben, die du wirklich gerne machst, sich nicht wie “Arbeit” anfühlen sondern vielmehr Aktivitäten sind, bei denen du in den Flow kommst und die Zeit völlig vergisst?

Bei welchen Tätigkeiten vergisst du die Zeit?
Welche Dinge machst du mit voller Begeisterung?
Bei welchen Aktivitäten spürst du Freude?
Welche Dinge machst du, weil man es von dir erwartet oder weil die Gesellschaft dich braucht?

3. Frage: Was ist Dir im Leben wichtig? Welche Werte willst Du leben?

Das eigene Leben zu leben bedeutet, dass du die Dinge tust, die deinen eigenen Werten entsprechen. Frage dich, was dir wichtig im Leben ist. Darum frage dich “warum du etwas tust”.
Beispiel: Du schreibst gerade einen Blog Artikel.
Warum schreibst du einen Blogartikel?
Die Antwort ist eine Begründung: “Damit meine Website bei Google besser gefunden wird.”
Warum ist dir wichtig, dass deine Website bei Google besser gefunden wird?
“Weil ich dadurch mehr Sichtbarkeit im Internet bekomme.”
Warum ist dir wichtig, dass du mehr Sichtbarkeit bekommst?
“Weil ich dadurch mehr Menschen erreichen kann.”
Warum ist dir wichtig, dass du viele Menschen erreichst?
“Weil ich dadurch mehr Menschen inspirieren und helfen kann.”
Warum willst du mehr Menschen inspirieren und helfen?
“Weil ich dadurch einen Beitrag für das Zusammenleben auf diesem Planeten leisten kann.”
Warum ist dir das wichtig?
“Wenn Menschen ihren eigenen Herzensweg gehen und ihr volles Potenzial entfalten, dann wird die Welt morgen besser sein.”

Daraus können folgende Werte interpretiert werden: Harmonie, Friede, Freude, Begeisterung, Nachhaltigkeit, Freiheit, persönliches Wachstum und Lernen.

Also frage dich, warum du etwas tust und was dir dabei wichtig ist. So entdeckst du deine Werte.

4. Frage: Warum bist Du hier auf dieser Welt? Was ist Deine Bestimmung? Wer willst Du sein?

Diese Fragen wird der Verstand nicht beantworten können, also frage dazu dein Unterbewusstsein. Dies kannst du beispielsweise während einer Meditation machen oder stelle dir diese Fragen kurz vor dem Einschlafen und lasse dich überraschen…

5. Frage: Was möchtest Du bewegen? Was möchtest Du erschaffen?

Es kann durchaus möglich sein, dass du noch keine Idee hast wie du das umsetzen kannst oder welche Fähigkeiten du dazu benötigst. Es geht vielmehr darum, dass du dir erlaubst einmal richtig groß zu Denken. Dabei kannst du Dinge nennen, die du einmal im Leben erlebt haben willst, beispielsweise einen Marathon zu laufen aber auch Tätigkeiten, die dich längerfristig erfüllen.

Was wäre deine Traum-Tätigkeit?
Was muss für dich eine erfüllte Tätigkeit beinhalten?
Was willst du ermöglichen?
Welchen Raum oder welche Umgebung willst du erschaffen?

6. Frage: Für wen machst Du durch Dein Tun und Sein einen Unterschied?

Glück und Dankbarkeit entstehen, indem man etwas für die Gemeinschaft oder für andere tut.
Wie kannst du durch das eigene Wirken eine Inspirationsquelle für andere sein?
Was sind Tätigkeiten, die für andere eine große Hilfe sein können?
Wodurch kannst du einen Unterschied für andere machen?

7. Frage: Wie wird die Welt eine andere sein, weil Du hier gewesen bist?

Was wird bleiben?
Was wirst du der Welt und der Natur zurückgeben?
Welchen Einfluss hat dein Tun auf die Welt?

Du darfst dich aber auch fragen, wie du in Erinnerung behalten werden möchtest und welche Geschichten die Nachwelt über dich erzählen soll?

Welches Potential steckt in Dir?

Wir leben gerne in unserer Komfortzone, denn da fühlen wir uns sicher und da kennen wir uns. Als Kind gab es diese Komfortzone noch nicht, wir waren ständig auf Entdeckungsreise und machten neue Lernerfahrungen. Erst später etablierte sich eine gewisse Komfortzone.
Wir müssen uns wieder auf Entdeckungsreise an den Rand unserer Komfortzone begeben, um das volle Potenzial zu entfalten.

Lass Dich nicht aufhalten von Deinem Verstand

Indem unser Verstand ständig unsere kleinen Funken von Träumen mit den bisherigen Erfahrungen und der Umgebung auf Umsetzbarkeit prüft, erlischt dieser kleine Funke immer wieder. Immer wieder kommen diese Gedanken, wie:
Kann ich das überhaupt?
Bin ich gut genug?
Wie soll das gehen?
So als ob wir schon im Vorhinein wissen müssten wie wir das machen! Der Verstand will die Sicherheit und Gewissheit zuerst prüfen, bevor wir den ersten Schritt gegangen sind. Doch so haben wir nicht Gehen gelernt!

Lasse dich nicht abbringen von deinen Herzens Impulsen. Du darfst für die nächsten Fragen deinen Verstand für kurze Zeit auf Urlaub schicken.
Die folgenden Fragen helfen dir deinen Weg zu deinem WARUM zu finden.

Was würdest du tun, wenn alles nach deinen Wünschen geschieht?

… wenn also nichts schief gehen könnte, wenn du zuversichtlich bist, dass der Weg Freude bereitet und du sicher ankommen wirst.

Was würdest du tun, wenn du 1 Mio. € am Konto hast?

… wenn du die nötigen Ressourcen für dein WARUM hast?

Was würdest du tun, wenn Geld keine Rolle spielen würde?

… wenn für dich gesorgt ist, und du vollkommen deiner Herzens Aufgabe folgen kannst?

Wie würde ein Tag in deiner Vision - deinem Traumleben aussehen?

… welche Rolle spielst du in deinem Traumleben?

Die Wunderfrage nach Steve de Shazer

Nun möchte ich dir eine eine seltsame, vielleicht unübliche Frage stellen, die etwas Vorstellungskraft benötigt… stell dir vor… nachdem du diesen Beitrag gelesen hast, gehst du heute Abend nach Hause, schaust fern, machst deine üblichen Hausaufgaben etc. und gehst dann ins Bett und schläfst - so wie jeden Abend…
und während du schläfst, geschieht ein Wunder…
und das Thema - deine Frage nach deiner Bestimmung - welches dich hierher gebracht hat, ist beantwortet, einfach so! …
aber das passiert während du schläfst, daher kannst du nicht wissen, dass es passiert ist…
… wenn du dann in der Früh aufwachst, woran wirst du erkennen, dass dieses Wunder geschehen ist?”
Wer wird es als erstes bemerken?
Woran?
Wer wird es noch bemerken?


Ich freue mich, wenn du mehr Klarheit durch diesen Beitrag gewonnen hast.

Alles Liebe, Emanuel